Legasthenie/LRS und Dyskalkulie/Rechenschwäche

Was ist eine Legasthenie?

Eine Legasthenie ist genbedingt. Die Vererbung trägt dazu bei, dass es legasthene Menschen gibt und immer gegeben hat. Legasthene Menschen sind oft sehr intelligent und begabt, nur im Umgang mit Buchstaben werden sie zeitweise unaufmerksam und beginnen deshalb beim Lesen und Schreiben Fehler zu machen. Verursacht wird dies durch differenziert ausgebildete Sinneswahrnehmungen.

Das Legasthenie-Training muss daher alle drei Bereiche mit Hilfe der AFS-Methode fördern.

AFS steht für Die AFS-Methode wurde im Dyslexia Research Center USA entwickelt und entstand aus der genauen Beobachtung und Charakterisierung legasthener Menschen und der Konsequenz, ihnen in allen Bereichen zu helfen, die ihnen Probleme verursachen. Sie ist eine seit über 10 Jahren bewährte pädagogisch-didaktische Methode, die legasthenen Menschen ein optimales und individuelles Training ermöglicht.

Was ist eine LRS (Lese-/Rechtschreibschwäche)?

Im Unterschied zur Legasthenie ist die LRS (Lese-/Rechtschreibschwäche) erworben. Sie kann durch bestimmte Ereignisse, Lebensumstände oder Belastungen (z. B. Schulwechsel, Geschwisterrivalität, Scheidung, Krankheit, Todesfall) hervorgerufen werden und bei Entspannen der Situation wieder verschwinden.

Das LRS-Training konzentriert sich hier auf die Symptome (Arbeit an den Fehlern beim Lesen und Schreiben).

Was ist eine Dyskalkulie?

Treten Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen (Schreiben von Ziffern, Rechnen) auf, spricht man von einer Dyskalkulie. Diese ist wie die Legasthenie genbedingt und auch hier können mit der bewährten AFS-Methode Erfolge erzielt werden.

Was ist eine Rechenschwäche?

Wie die Lese-/Rechtschreibschwäche ist die Rechenschwäche erworben. Das Training beschränkt sich auf die Symptome (Arbeit an den Fehlern beim Rechnen).